Exdigit Projekte

Drittmittelprojekte bringen Ideen in die Umsetzung.
Durch externe Förderungen ermöglichen sie innovative Forschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gesellschaft und Wirtschaft. In nationalen und internationalen Kooperationen schaffen Drittmittelprojekte Freiräume für wissenschaftliche Exzellenz, Nachwuchsförderung und nachhaltige Entwicklung.

Kulturelles Wissen in Kontext setzen

ein Pilotprojekt zur semantischen Verlinkung von Informationen im Salzburger Freilichtmuseum (KuWi)

Kurzbeschreibung

Wie viele andere Freilichtmuseen sammelt auch das Freilichtmuseum Salzburg Orte. Nicht nur Gebäude aus der umliegenden Landschaft werden auf das Museumsgelände verlegt, sondern es werden auch zahlreiche zusätzliche Informationen über diese Orte zusammengetragen. Obwohl relevantes Wissen beispielsweise durch die im Museum durchgeführten Forschungen verfügbar ist, ermöglichen es traditionelle Kommunikationsformen den Besuchern nicht, den Reichtum dieser Orte in vollem Umfang zu erleben.

Im Rahmen des Projekts erforschen Eugen Unterberger und seine Mitarbeiter neue Formen der digitalen Kommunikation, die multi- und intermediale Elemente zu multimodalen Erzählungen verbinden. Anhand eines speziellen Prototyps wird untersucht, wie diese verschiedenen Kommunikationsformen miteinander verwoben werden können, um ein interaktives Erlebnis des Ortes zu schaffen – eines, das sowohl kulturelle als auch persönliche Bedeutung vermittelt.
Das Projekt wird von Eugen Unterberger geleitet und in Zusammenarbeit mit Franz-Benjamin Mocnik sowie Peter Fritz und Michael Span vom Freilichtmuseum Salzburg durchgeführt. Es wird vom Land Salzburg gefördert.

Bauernkriege digital

Kurzbeschreibung

In den Jahren 1525/26 revoltierten Bauern und Gewerke gegen die strenge Herrschaft von
Fürsterzbischof Lang. Es kam zu bewaffneten Auseinandersetzungen, Burgen und Städte wurden
belagert, und Kardinal Lang musste sich in die Festung Hohensalzburg zurückziehen. Der Erfolg der
heute als Salzburger Bauernkriege bekannten Aufstände war jedoch nur von kurzer Dauer, da sie
schließlich blutig niedergeschlagen wurden.

Im Projekt „Bauernkriege digital” untersucht Eugen Unterberger, wie solche bedeutenden Ereignisse
im Zeitalter der digitalen Information vermittelt werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei
innovative Methoden der multimodalen Kommunikation, die in der gemeinsamen Multimedia-
Ausstellung „Der Aufstand” auf der Burg Hohenwerfen erprobt werden. In begleitenden Forschungen
untersucht das Team, wie Design, Kommunikationsstrategien und verschiedene Medien die
Besuchererfahrung beeinflussen.

Das Projekt wird von Eugen Unterberger geleitet und in Zusammenarbeit mit Marcus Hank von der
Burg Hohenwerfen durchgeführt. Es wird durch das LEADER-Programm der Europäischen Union
finanziert.